Stephanie Selmer - IT-Mensch-Übersetzerin

Ich bin davon überzeugt, dass Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einen einfacheren Einstieg in neue IT brauchen, damit wir als Gesellschaft in der Digitalisierung überhaupt noch Fuß fassen können.

Es gibt so viele gute, kreative Ideen, die Unternehmen weiterbringen könnten. Dass es immer wieder an der Kommunikation und damit an der Akzeptanz scheitert, tut mir beinahe weh.

Während meiner Zeit als Personaldisponentin habe ich viele Gespräche mit Unternehmern, Personalverantwortlichen und allen Arten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geführt. Ein Problem kam dabei immer wieder zur Sprache: Wir müssen in unserem Unternehmen etwas verändern und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen das nicht mitmachen.

Das erinnerte mich an eine persönliche Geschichte. Als ich 1993 mitten im Schuljahr die Schule wechseln musste, waren an meiner neuen Schule die meisten AGs schon voll belegt. Nur in der Computer- und in der Koch-AG waren noch Plätze frei und ich durfte in beide reinschnuppern. Ich saß also in der Computer-AG und schaute meinen Mitschülern zu, wie sie einen Taschenrechner programmierten. Sie hatten ein halbes Jahr Vorsprung und konnten mit dem kryptischen grünen Text auf dem dunklen Bildschirm etwas anfangen. Ich nicht. Ich fühlte mich abgehängt und zu dumm, um noch aufholen zu können. Und zwar nicht nur im Hinblick auf das Programmieren eines Taschenrechners, sondern auf den Umgang mit Computern im Allgemeinen. Erst Jahre später habe ich erkannt, dass das der totale Quatsch war. Hätte mich zu dieser Zeit mein Lehrer besser begleitet, ein wenig an die Hand genommen, wäre das sicher anders gelaufen. So habe ich mich aber für die Koch-AG entschieden, ohne überhaupt eine Probestunde gehabt zu haben.

Ich wünsche mir, dass Unternehmer neue IT-Lösungen als Werkzeug sehen, das Beste aus ihrem Unternehmen herauszuholen. Und ich wünsche mir, dass sie und andere Mentoren in diesen wilden Zeiten der Veränderung die richtigen Worte finden, um den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen Ängste zu nehmen und sie neugierig auf die Zukunft zu machen.

Die Schulzeit ist natürlich lang vorbei und auch in meinem ersten Job als Personaldisponentin arbeite ich schon eine ganze Weile nicht mehr. Meine unstillbare Neugier hat mich angetrieben und jede Aus- und Weiterbildung hat mich dem Ziel, zwischen Mensch und IT zu übersetzen, einen Schritt näher gebracht.

Ach übrigens…
auch, wenn ich heute in einigen Sprachen programmieren kann, einen Taschenrechner habe ich nie programmiert.

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